Gemeine Stechmücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven; | Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven; | ||
Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer | Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer | ||
|TagKategorie= Insekt | |||
|TagGroesse= 4-6mm | |||
|Merkmale= Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; gestochen wird vorwiegend nachts; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen | |||
|Lebensraum= zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern | |||
|Fortpflanzung= kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer | |||
|Entwicklung= nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; 4 Larvenstadien; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven | |||
|Titel= Gemeine Stechmücke | |Titel= Gemeine Stechmücke | ||
|Latein=Culex pipiens | |Latein=Culex pipiens | ||
Version vom 4. Juni 2026, 19:52 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Zweiflügler (Diptera)
- Familie
- Stechmücken (Culicidae)
- Gattung
- Culex
- Art
- pipiens
- Erstbeschreibung
- Linnaeus (1758)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; gestochen wird vorwiegend nachts; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen
Lebensraum
zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern
Fortpflanzung
kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; 4 Larvenstadien; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven



