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Tigerplanarie: Unterschied zwischen den Versionen

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Oder Gefleckter Strudelwurm; von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus;  bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; Unterseite heller; durchsichtiger Körperrand;  die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; kann die Richtung sehen; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige  Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; nachtaktviver Jäger;  lebt räuberisch von diversen Kleintieren;  in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad;  
Oder Gefleckter Strudelwurm; von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus;  bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; Unterseite heller; durchsichtiger Körperrand;  die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; kann die Richtung sehen; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige  Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; nachtaktviver Jäger;  lebt räuberisch von diversen Kleintieren;  in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad;  


bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lichtscheu; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund  (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; wichtig für Zellforschung; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen
bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lichtscheu; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund  (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; wichtig für Zellforschung; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen
 
|TagKategorie= Strudelwurm
|TagGroesse= bis 18 mm
|Merkmale= Oder Gefleckter Strudelwurm; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; durchsichtiger Körperrand; kann die Richtung sehen; nachtaktviver Jäger; lichtscheu; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wichtig für Zellforschung
|Lebensraum= in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung
|Fortpflanzung= von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; Unterseite heller; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen
|Entwicklung= lebt räuberisch von diversen Kleintieren; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung
|Titel= Tigerplanarie
|Titel= Tigerplanarie
|Latein= Dugesia tigrina
|Latein= Dugesia tigrina

Version vom 4. Juni 2026, 19:53 Uhr

Bestimmungsheft · Strudelwurm
Tigerplanarie
Dugesia tigrina
Strudelwurmbis 18 mmElbsee

Steckbrief

Klasse
Strudelwürmer (Turbellaria)
Ordnung
Planarien
Familie
Planariidae
Gattung
Dugesia
Art
Tigrina
Erstbeschreibung
Girard (1850)

Fundort

Elbsee

Beobachtungsbilder

Tigerplanarie3.jpg
Tigerplanarie unter der Stereolupe

Beschreibung

Merkmale

Oder Gefleckter Strudelwurm; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; durchsichtiger Körperrand; kann die Richtung sehen; nachtaktviver Jäger; lichtscheu; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wichtig für Zellforschung

Lebensraum

in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung

Fortpflanzung

von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; Unterseite heller; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen

Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde

lebt räuberisch von diversen Kleintieren; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung


Weitere Bilder

Tigerplanarie1.jpg
Tigerplanarie2.jpg
Tigerplanarie4.jpg