Spitzschlammschnecke: Unterschied zwischen den Versionen
submers>Wolfgang Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Dirk (Diskussion | Beiträge) (Bestimmungsheft-Seite: ergänzende Kategorien Bestimmungsheft, Tiere) |
||
| (3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
|BeschreibungsJahr=1758 | |BeschreibungsJahr=1758 | ||
|Fundort= Elbsee | |Fundort= Elbsee | ||
|TiefeVon= | |TiefeVon= | ||
|TiefeBis= | |TiefeBis= | ||
|Häufigkeit= | |Häufigkeit= | ||
|GPS= | |GPS= | ||
|Temperatur= | |Temperatur= | ||
|Bemerkung= | |Bemerkung= | ||
|Farbe= | |Farbe= | ||
|Single= | |Single= | ||
|Bild1= Spitzschlammschnecke2 | |Bild1= Spitzschlammschnecke2 | ||
|Beschreibung1= Spitzschlammschnecke | |Beschreibung1= Spitzschlammschnecke | ||
| Zeile 22: | Zeile 22: | ||
|Beschreibung2= Junge Spitzschlammschnecke im Aquarium | |Beschreibung2= Junge Spitzschlammschnecke im Aquarium | ||
|Text= Weichtier; Fam. der Schlammschnecken; größte Wasserlungenschnecke Mitteleuropas; rechtsgewundenes, spitzes, deckelloses Gehäuse mit 7 Windungen; letzte deutlich erweitert; lange Spitze ; Schale zerbrechlich, gelblich bis dunkelbraun oder hornfarben; bis 6 cm hoch und 3 cm breit; flache dreieckige Fühler; Fühler nicht einziehbar; Kopf mit Fühlern, Augen, Mund und Raspelzunge; Fuß mit Fortbewegungsmuskel; Rumpf mit inneren Organen umhüllt von Mantel im Schneckengehäuse versteckt; im Mantel auch Lunge; Lungenschnecke hat keinen Deckel; Fortbewegung auf Schleimspur; sogar Gleiten auf Wasseroberfläche möglich; den Körper als Röhre gerollt, schwimmt sie auch zur Wasseroberfläche zum Atmen; dort Füllen der Mantelhöhle mit Luft; auch durch Fühler kann Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden; frisst mit Raspelzunge (Radula) Algen; vergräbt sich im Winter im Schlamm; Zwitter; Eiablage (bis 200) in Laichschnüren an Pflanzen; nach 14 Tagen schlüpfen Junge; bis 4 Jahre alt; | |Text= Weichtier; Fam. der Schlammschnecken; größte Wasserlungenschnecke Mitteleuropas; rechtsgewundenes, spitzes, deckelloses Gehäuse mit 7 Windungen; letzte deutlich erweitert; lange Spitze ; Schale zerbrechlich, gelblich bis dunkelbraun oder hornfarben; bis 6 cm hoch und 3 cm breit; flache dreieckige Fühler; Fühler nicht einziehbar; Kopf mit Fühlern, Augen, Mund und Raspelzunge; Fuß mit Fortbewegungsmuskel; Rumpf mit inneren Organen umhüllt von Mantel im Schneckengehäuse versteckt; im Mantel auch Lunge; Lungenschnecke hat keinen Deckel; Fortbewegung auf Schleimspur; sogar Gleiten auf Wasseroberfläche möglich; den Körper als Röhre gerollt, schwimmt sie auch zur Wasseroberfläche zum Atmen; dort Füllen der Mantelhöhle mit Luft; auch durch Fühler kann Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden; frisst mit Raspelzunge (Radula) Algen; vergräbt sich im Winter im Schlamm; Zwitter; Eiablage (bis 200) in Laichschnüren an Pflanzen; nach 14 Tagen schlüpfen Junge; bis 4 Jahre alt; | ||
|Merkmale= Weichtier; Fam. der Schlammschnecken; größte Wasserlungenschnecke Mitteleuropas; rechtsgewundenes, spitzes, deckelloses Gehäuse mit 7 Windungen; letzte deutlich erweitert; lange Spitze; Schale zerbrechlich, gelblich bis dunkelbraun oder hornfarben; bis 6 cm hoch und 3 cm breit; flache dreieckige Fühler; Fühler nicht einziehbar; Kopf mit Fühlern, Augen, Mund und Raspelzunge; Fuß mit Fortbewegungsmuskel; Rumpf mit inneren Organen umhüllt von Mantel im Schneckengehäuse versteckt; im Mantel auch Lunge; Lungenschnecke hat keinen Deckel; Fortbewegung auf Schleimspur; sogar Gleiten auf Wasseroberfläche möglich; den Körper als Röhre gerollt, schwimmt sie auch zur Wasseroberfläche zum Atmen; dort Füllen der Mantelhöhle mit Luft; auch durch Fühler kann Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden; vergräbt sich im Winter im Schlamm; Zwitter; nach 14 Tagen schlüpfen Junge; bis 4 Jahre alt | |||
|Fortpflanzung= Eiablage (bis 200) in Laichschnüren an Pflanzen | |||
|Entwicklung= frisst mit Raspelzunge (Radula) Algen | |||
|TagKategorie= Weichtier | |||
|TagGroesse= bis 6 cm | |||
|Titel= Spitzschlammschnecke | |Titel= Spitzschlammschnecke | ||
|Latein= Lymnaea stagnalis | |Latein= Lymnaea stagnalis | ||
}} | }} | ||
< | <h2 class="submers-section-title">Weitere Bilder</h2> | ||
<div class="submers-image-card-grid"> | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke35.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke33.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke34.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke31.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke32.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke30.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke29.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke25.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke27.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke28.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke19.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke20.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke21.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke23.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke1a.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke2a.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke3.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke4.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke5.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke6.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke7.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke8.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke9.jpg|text=}} | |||
{{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke11.jpg|text=Jungtier im Aquarium}} | |||
</ | {{Artbild|datei=Spitzschlammschnecke14.jpg|text=Jungtier im Aquarium}} | ||
</div> | |||
[[Kategorie:Bestimmungsheft]] | |||
[[Kategorie:Tiere]] | |||
Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 13:39 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Weichtiere (Mollusca)
- Ordnung
- Lungenschnecken (Pulmonata)
- Familie
- Schlammschnecken (Lymnaeidae)
- Gattung
- Lymnaea
- Art
- stagnalis
- Erstbeschreibung
- Linnaeus (1758)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Weichtier; Fam. der Schlammschnecken; größte Wasserlungenschnecke Mitteleuropas; rechtsgewundenes, spitzes, deckelloses Gehäuse mit 7 Windungen; letzte deutlich erweitert; lange Spitze; Schale zerbrechlich, gelblich bis dunkelbraun oder hornfarben; bis 6 cm hoch und 3 cm breit; flache dreieckige Fühler; Fühler nicht einziehbar; Kopf mit Fühlern, Augen, Mund und Raspelzunge; Fuß mit Fortbewegungsmuskel; Rumpf mit inneren Organen umhüllt von Mantel im Schneckengehäuse versteckt; im Mantel auch Lunge; Lungenschnecke hat keinen Deckel; Fortbewegung auf Schleimspur; sogar Gleiten auf Wasseroberfläche möglich; den Körper als Röhre gerollt, schwimmt sie auch zur Wasseroberfläche zum Atmen; dort Füllen der Mantelhöhle mit Luft; auch durch Fühler kann Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden; vergräbt sich im Winter im Schlamm; Zwitter; nach 14 Tagen schlüpfen Junge; bis 4 Jahre alt
Fortpflanzung
Eiablage (bis 200) in Laichschnüren an Pflanzen
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
frisst mit Raspelzunge (Radula) Algen

