Tausendblatt-Rüsselkäfer: Unterschied zwischen den Versionen
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Rüsselkäfer mit mehr als 50 000 Arten größte Familie im Tierreich; mehr als 700 Arten in Deutschland; einige Dutzend Arten leben unter Wasser auf Pflanzen; fast alle Arten sind phytophag; sie sind nahezu auf oder in allen Pflanzen zu finden; meist führen sie ein verborgenes Leben; einige Arten sind Vorratsschädlinge im Haushalt oder der Landwirtschaft; teilweise aber auch schon genutzt zur biologischen Unkrautsbekämpfung; | Rüsselkäfer mit mehr als 50 000 Arten größte Familie im Tierreich; mehr als 700 Arten in Deutschland; einige Dutzend Arten leben unter Wasser auf Pflanzen; fast alle Arten sind phytophag; sie sind nahezu auf oder in allen Pflanzen zu finden; meist führen sie ein verborgenes Leben; einige Arten sind Vorratsschädlinge im Haushalt oder der Landwirtschaft; teilweise aber auch schon genutzt zur biologischen Unkrautsbekämpfung; | ||
Tausendlatt-Rüsselkäfer ist ca. 2mm lang; lebt in stehenden Gewässern bevorzugt auf dem Tausendblatt; klettert darauf herum und frisst die Blättchen; schwimmt mit allen Beinen strampelnd; ist selten zu finden oder wird übersehen; braungelb bis braun gefärbt; heller Strich in der Rückenmitte; Körper besteht aus Kopf, Brust und Hinterleib; Außenskelett ist aus Chitin; 2 Flügelpaare; Deckflügel bzw. Vorderflügel verhärtet und nicht zum Fliegen nutzbar; sie stoßen in Körpermitte zusammen, bedecken den ganzen Hinterleib und schützen das zusammengefaltete häutige 2.Flügelpaar; 3 Brustsegmente; 1. Segment (Pronotum oder Halsschild) groß; 2. Segment sehr klein, 3. Segment verdeckt von Deckflügeln; Rüsselkäfer haben einen durch einen Rüssel verlängerter Kopf; Rüssel kann je nach Käferart verschiedene Formen haben; Rüssel mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen; beim Tausendblatt-Rüsselkäfer liegen die Antennen nicht dem Rüssel an; Körper des Käfers dicht mit Härchen besetzt; kräftig entwickelte fünfgliedrige Beine; viertes Glied undeutlich; drittes vergrößertes Glied auf der Fußunterseite stark behaart zum Festhalten auf glatten Flächen; kann lange unter Wasser bleiben; in den dichten Haaren am Körper des Käfers hängen Luftblasen aus denen er sich mit Sauerstoff versorgt; durch Diffusion oder Aufnahme von Luftblasen an Wasserpflanzen findet der Gasaustausch statt; Entwicklung mit vollkommener Verwandlung, Metamorphose; Eier werden an den Blättern des Tausendblatts abgelegt; weißliche, beinlose Larven meist verborgen im Blütenstängel an seinen Fraßgängen lebend oder am Stängel; Verpuppung in einem braunen Kokon, der an der Pflanze befestigt wird; Käfer meist frei lebend; Überwinterung als Imago an Land; | Tausendlatt-Rüsselkäfer ist ca. 2mm lang; lebt in stehenden Gewässern bevorzugt auf dem Tausendblatt; klettert darauf herum und frisst die Blättchen; schwimmt mit allen Beinen strampelnd; ist selten zu finden oder wird übersehen; braungelb bis braun gefärbt; heller Strich in der Rückenmitte; Körper besteht aus Kopf, Brust und Hinterleib; Außenskelett ist aus Chitin; 2 Flügelpaare; Deckflügel bzw. Vorderflügel verhärtet und nicht zum Fliegen nutzbar; sie stoßen in Körpermitte zusammen, bedecken den ganzen Hinterleib und schützen das zusammengefaltete häutige 2.Flügelpaar; 3 Brustsegmente; 1. Segment (Pronotum oder Halsschild) groß; 2. Segment sehr klein, 3. Segment verdeckt von Deckflügeln; Rüsselkäfer haben einen durch einen Rüssel verlängerter Kopf; Rüssel kann je nach Käferart verschiedene Formen haben; Rüssel mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen; beim Tausendblatt-Rüsselkäfer liegen die Antennen nicht dem Rüssel an; Körper des Käfers dicht mit Härchen besetzt; kräftig entwickelte fünfgliedrige Beine; viertes Glied undeutlich; drittes vergrößertes Glied auf der Fußunterseite stark behaart zum Festhalten auf glatten Flächen; kann lange unter Wasser bleiben; in den dichten Haaren am Körper des Käfers hängen Luftblasen aus denen er sich mit Sauerstoff versorgt; durch Diffusion oder Aufnahme von Luftblasen an Wasserpflanzen findet der Gasaustausch statt; Entwicklung mit vollkommener Verwandlung, Metamorphose; Eier werden an den Blättern des Tausendblatts abgelegt; weißliche, beinlose Larven meist verborgen im Blütenstängel an seinen Fraßgängen lebend oder am Stängel; Verpuppung in einem braunen Kokon, der an der Pflanze befestigt wird; Käfer meist frei lebend; Überwinterung als Imago an Land; | ||
|Merkmale= Rüsselkäfer mit mehr als 50 000 Arten größte Familie im Tierreich; mehr als 700 Arten in Deutschland; fast alle Arten sind phytophag; sie sind nahezu auf oder in allen Pflanzen zu finden; einige Arten sind Vorratsschädlinge im Haushalt oder der Landwirtschaft; teilweise aber auch schon genutzt zur biologischen Unkrautsbekämpfung; Tausendlatt-Rüsselkäfer ist ca. 2mm lang; schwimmt mit allen Beinen strampelnd; ist selten zu finden oder wird übersehen; braungelb bis braun gefärbt; heller Strich in der Rückenmitte; Körper besteht aus Kopf, Brust und Hinterleib; Außenskelett ist aus Chitin; 2 Flügelpaare; Deckflügel bzw. Vorderflügel verhärtet und nicht zum Fliegen nutzbar; sie stoßen in Körpermitte zusammen, bedecken den ganzen Hinterleib und schützen das zusammengefaltete häutige 2.Flügelpaar; 3 Brustsegmente; 1. Segment (Pronotum oder Halsschild) groß; 2. Segment sehr klein, 3. Segment verdeckt von Deckflügeln; Rüsselkäfer haben einen durch einen Rüssel verlängerter Kopf; Rüssel kann je nach Käferart verschiedene Formen haben; Rüssel mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen; beim Tausendblatt-Rüsselkäfer liegen die Antennen nicht dem Rüssel an; Körper des Käfers dicht mit Härchen besetzt; kräftig entwickelte fünfgliedrige Beine; viertes Glied undeutlich; drittes vergrößertes Glied auf der Fußunterseite stark behaart zum Festhalten auf glatten Flächen; in den dichten Haaren am Körper des Käfers hängen Luftblasen aus denen er sich mit Sauerstoff versorgt; Verpuppung in einem braunen Kokon, der an der Pflanze befestigt wird; Käfer meist frei lebend | |||
|Lebensraum= einige Dutzend Arten leben unter Wasser auf Pflanzen; meist führen sie ein verborgenes Leben; lebt in stehenden Gewässern bevorzugt auf dem Tausendblatt; kann lange unter Wasser bleiben; durch Diffusion oder Aufnahme von Luftblasen an Wasserpflanzen findet der Gasaustausch statt; Überwinterung als Imago an Land | |||
|Fortpflanzung= Eier werden an den Blättern des Tausendblatts abgelegt | |||
|Entwicklung= klettert darauf herum und frisst die Blättchen; Entwicklung mit vollkommener Verwandlung, Metamorphose; weißliche, beinlose Larven meist verborgen im Blütenstängel an seinen Fraßgängen lebend oder am Stängel | |||
|TagKategorie= Insekt | |TagKategorie= Insekt | ||
|Titel= Tausendblatt-Rüsselkäfer | |Titel= Tausendblatt-Rüsselkäfer | ||
|Latein=Eubrychius velutus | |Latein=Eubrychius velutus | ||
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 13:39 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Käfer (Coleoptera)
- Familie
- Curculionidae
- Gattung
- Eubrychius
- Art
- velutus
- Erstbeschreibung
- Beck (1817)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Rüsselkäfer mit mehr als 50 000 Arten größte Familie im Tierreich; mehr als 700 Arten in Deutschland; fast alle Arten sind phytophag; sie sind nahezu auf oder in allen Pflanzen zu finden; einige Arten sind Vorratsschädlinge im Haushalt oder der Landwirtschaft; teilweise aber auch schon genutzt zur biologischen Unkrautsbekämpfung; Tausendlatt-Rüsselkäfer ist ca. 2mm lang; schwimmt mit allen Beinen strampelnd; ist selten zu finden oder wird übersehen; braungelb bis braun gefärbt; heller Strich in der Rückenmitte; Körper besteht aus Kopf, Brust und Hinterleib; Außenskelett ist aus Chitin; 2 Flügelpaare; Deckflügel bzw. Vorderflügel verhärtet und nicht zum Fliegen nutzbar; sie stoßen in Körpermitte zusammen, bedecken den ganzen Hinterleib und schützen das zusammengefaltete häutige 2.Flügelpaar; 3 Brustsegmente; 1. Segment (Pronotum oder Halsschild) groß; 2. Segment sehr klein, 3. Segment verdeckt von Deckflügeln; Rüsselkäfer haben einen durch einen Rüssel verlängerter Kopf; Rüssel kann je nach Käferart verschiedene Formen haben; Rüssel mit kauend-beißenden Mundwerkzeugen; beim Tausendblatt-Rüsselkäfer liegen die Antennen nicht dem Rüssel an; Körper des Käfers dicht mit Härchen besetzt; kräftig entwickelte fünfgliedrige Beine; viertes Glied undeutlich; drittes vergrößertes Glied auf der Fußunterseite stark behaart zum Festhalten auf glatten Flächen; in den dichten Haaren am Körper des Käfers hängen Luftblasen aus denen er sich mit Sauerstoff versorgt; Verpuppung in einem braunen Kokon, der an der Pflanze befestigt wird; Käfer meist frei lebend
Lebensraum
einige Dutzend Arten leben unter Wasser auf Pflanzen; meist führen sie ein verborgenes Leben; lebt in stehenden Gewässern bevorzugt auf dem Tausendblatt; kann lange unter Wasser bleiben; durch Diffusion oder Aufnahme von Luftblasen an Wasserpflanzen findet der Gasaustausch statt; Überwinterung als Imago an Land
Fortpflanzung
Eier werden an den Blättern des Tausendblatts abgelegt
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
klettert darauf herum und frisst die Blättchen; Entwicklung mit vollkommener Verwandlung, Metamorphose; weißliche, beinlose Larven meist verborgen im Blütenstängel an seinen Fraßgängen lebend oder am Stängel





