Düsseldorfer Tauchverband · Umwelt & Wissenschaft SubmersWiki Leben unter Wasser im Elbsee – Bestimmen, dokumentieren, staunen.

Gemeine Stechmücke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SubmersWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Beschreibung in Abschnittskarten und Hero-Tags aufbereitet (20260604-215230))
(Bestimmungsheft-Seite: ergänzende Kategorien Bestimmungsheft, Tiere)
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 27: Zeile 27:
Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven;
Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven;
Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
|Merkmale= Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; 4 Larvenstadien; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
|Lebensraum= bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern
|Fortpflanzung= Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr
|Entwicklung= nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven
|TagKategorie= Insekt
|TagKategorie= Insekt
|TagGroesse= 4-6mm
|TagGroesse= 4-6mm
|Merkmale= Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; gestochen wird vorwiegend nachts; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen
|Lebensraum= zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern
|Fortpflanzung= kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
|Entwicklung= nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; 4 Larvenstadien; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven
|Titel= Gemeine Stechmücke
|Titel= Gemeine Stechmücke
|Latein=Culex pipiens
|Latein=Culex pipiens
Zeile 49: Zeile 49:
{{Artbild|datei=Gemeine Stechmücke8.jpg|text=}}
{{Artbild|datei=Gemeine Stechmücke8.jpg|text=}}
</div>
</div>
[[Kategorie:Bestimmungsheft]]
[[Kategorie:Tiere]]

Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 13:39 Uhr

Bestimmungsheft · Insekt
Gemeine Stechmücke
Culex pipiens
Insekt4-6mmElbsee

Steckbrief

Klasse
Insekten (Insecta)
Ordnung
Zweiflügler (Diptera)
Familie
Stechmücken (Culicidae)
Gattung
Culex
Art
pipiens
Erstbeschreibung
Linnaeus (1758)

Fundort

Elbsee

Beobachtungsbilder

Gemeine Stechmücke6.jpg
Gemeine Stechmücke unter der Stereolupe
Gemeine Stechmücke2.jpg
Gemeine Stechmücke unter der Stereolupe

Beschreibung

Merkmale

Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; 4 Larvenstadien; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer

Lebensraum

bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern

Fortpflanzung

Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr

Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde

nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven


Weitere Bilder

Gemeine Stechmücke1.jpg
Gemeine Stechmücke2.jpg
Gemeine Stechmücke3.jpg
Gemeine Stechmücke4.jpg
Gemeine Stechmücke5.jpg
Gemeine Stechmücke6.jpg
Gemeine Stechmücke7.jpg
Gemeine Stechmücke8.jpg