Gemeine Stechmücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 13:39 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Insekten (Insecta)
- Ordnung
- Zweiflügler (Diptera)
- Familie
- Stechmücken (Culicidae)
- Gattung
- Culex
- Art
- pipiens
- Erstbeschreibung
- Linnaeus (1758)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; 4 Larvenstadien; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer
Lebensraum
bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern
Fortpflanzung
Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; Größe der Larve ca. 1 cm; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Puppe ist kleiner als Larve; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven



