Tigerplanarie: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 13:39 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Strudelwürmer (Turbellaria)
- Ordnung
- Planarien
- Familie
- Planariidae
- Gattung
- Dugesia
- Art
- Tigrina
- Erstbeschreibung
- Girard (1850)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Oder Gefleckter Strudelwurm; von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; Unterseite heller; durchsichtiger Körperrand; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; kann die Richtung sehen; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; nachtaktviver Jäger; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lichtscheu; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; wichtig für Zellforschung; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen
Lebensraum
am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; lebt räuberisch von diversen Kleintieren; lebt unter Steinen
Fortpflanzung
Fortpflanzung bei etwa 15 Grad
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung
