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Fadenmolch: Unterschied zwischen den Versionen

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Schwanzlurch; Amphibie; nicht häufig; besonders in Frankreich und in Ländern am Atlantik; in Deutschland besonders im Westen;  8 – 9 cm; dem Teichmolch sehr ähnlich; Fadenmolche wirken eckiger als Teichmolche;  Kreuzungen sind möglich; besonders die Weibchen sind schwer zu unterscheiden;  bevorzugt aber Laubwaldgebiete der Mittelgebirge und kühle, schattige Kleingewässer; ist oft mit dem Bergmolch vergesellschaftet; lebt als erwachsenes Tier an Land tags versteckt unter Steinen und Wurzeln in feuchten Gebieten; an Land nachtaktiv und schwer zu beobachten; Männchen unscheinbar dunkel gefärbt mit dunklen Punkten; Weibchen gelb bis oliv mit kleinen unscheinbaren Pünktchen oder einfarbig; drei Längsfurchen an der Oberseite des Körpers; Längsstreifen über das Auge zur Schläfe ziehend; Bauch ist heller orange gefärbt als beim Teichmolch und ohne Punkte; die Kehle ist hell und nicht gepunktet; Weibchen hat helle Fußballen im Gegensatz zum Teichmolch; Weibchen hat manchmal eine rote Linie auf dem Rücken;  frisst Käfer, Würmer; nach der Winterstarre ab ca. März (mindestens 8 Grad Wassertemperatur) bis ca. Juli zu Fortpflanzung im See, Teich oder Tümpel; dann Wassertracht; Rückenkamm des Männchens ist nur als kleine Leiste ausgebildet, im Gegensatz zum Teichmolch; dafür ein 5 – 8 mm langer Faden am Ende des abgestumpften Schwanzes; auch das Weibchen hat diesen Schwanzfaden;  hat dunkle kräftig entwickelte Schwimmsäume an den Hinterfüßen; große Kloake; im Wasser tagsüber zu beobachten; ausgiebige Balzspiele; Männchen stößt durch Wackeln des Schwanzes Duftstoffe aus und legt Samenpaket ab; Weibchen nimmt dieses mit Kloake auf (innere Befruchtung); in mehreren Wochen werden bis zu 400 Eier abgelegt und einzeln in Blätter eingewickelt an Pflanzen befestigt; Embryonalentwicklung ca. 3 Wochen; Leben als Larve mit deutlich sichtbarem Kiemenbüschel ca. 2 Monate; Larve am Ende ca. 4 cm groß; lebt räuberisch; frisst z.B. Kleinkrebse, Froschlaich, Kaulquappen; allmähliche Metamorphose zum Landtier; erst Entwicklung der Vorderbeine, dann Hinterbeine (anders als bei Fröschen); Umstellung auf Lungenatmung; Fressfeinde an Land Igel, Mäuse, Vögel; Fressfeinde im Wasser sind Fische, Enten, Reiher, große Insekten; Geschlechtsreife nach 2 Jahren
Schwanzlurch; Amphibie; nicht häufig; besonders in Frankreich und in Ländern am Atlantik; in Deutschland besonders im Westen;  8 – 9 cm; dem Teichmolch sehr ähnlich; Fadenmolche wirken eckiger als Teichmolche;  Kreuzungen sind möglich; besonders die Weibchen sind schwer zu unterscheiden;  bevorzugt aber Laubwaldgebiete der Mittelgebirge und kühle, schattige Kleingewässer; ist oft mit dem Bergmolch vergesellschaftet; lebt als erwachsenes Tier an Land tags versteckt unter Steinen und Wurzeln in feuchten Gebieten; an Land nachtaktiv und schwer zu beobachten; Männchen unscheinbar dunkel gefärbt mit dunklen Punkten; Weibchen gelb bis oliv mit kleinen unscheinbaren Pünktchen oder einfarbig; drei Längsfurchen an der Oberseite des Körpers; Längsstreifen über das Auge zur Schläfe ziehend; Bauch ist heller orange gefärbt als beim Teichmolch und ohne Punkte; die Kehle ist hell und nicht gepunktet; Weibchen hat helle Fußballen im Gegensatz zum Teichmolch; Weibchen hat manchmal eine rote Linie auf dem Rücken;  frisst Käfer, Würmer; nach der Winterstarre ab ca. März (mindestens 8 Grad Wassertemperatur) bis ca. Juli zu Fortpflanzung im See, Teich oder Tümpel; dann Wassertracht; Rückenkamm des Männchens ist nur als kleine Leiste ausgebildet, im Gegensatz zum Teichmolch; dafür ein 5 – 8 mm langer Faden am Ende des abgestumpften Schwanzes; auch das Weibchen hat diesen Schwanzfaden;  hat dunkle kräftig entwickelte Schwimmsäume an den Hinterfüßen; große Kloake; im Wasser tagsüber zu beobachten; ausgiebige Balzspiele; Männchen stößt durch Wackeln des Schwanzes Duftstoffe aus und legt Samenpaket ab; Weibchen nimmt dieses mit Kloake auf (innere Befruchtung); in mehreren Wochen werden bis zu 400 Eier abgelegt und einzeln in Blätter eingewickelt an Pflanzen befestigt; Embryonalentwicklung ca. 3 Wochen; Leben als Larve mit deutlich sichtbarem Kiemenbüschel ca. 2 Monate; Larve am Ende ca. 4 cm groß; lebt räuberisch; frisst z.B. Kleinkrebse, Froschlaich, Kaulquappen; allmähliche Metamorphose zum Landtier; erst Entwicklung der Vorderbeine, dann Hinterbeine (anders als bei Fröschen); Umstellung auf Lungenatmung; Fressfeinde an Land Igel, Mäuse, Vögel; Fressfeinde im Wasser sind Fische, Enten, Reiher, große Insekten; Geschlechtsreife nach 2 Jahren
|Merkmale= Schwanzlurch; Amphibie; nicht häufig; besonders in Frankreich und in Ländern am Atlantik; in Deutschland besonders im Westen; 8 – 9 cm; dem Teichmolch sehr ähnlich; Fadenmolche wirken eckiger als Teichmolche; Kreuzungen sind möglich; besonders die Weibchen sind schwer zu unterscheiden; bevorzugt aber Laubwaldgebiete der Mittelgebirge und kühle, schattige Kleingewässer; ist oft mit dem Bergmolch vergesellschaftet; Männchen unscheinbar dunkel gefärbt mit dunklen Punkten; Weibchen gelb bis oliv mit kleinen unscheinbaren Pünktchen oder einfarbig; drei Längsfurchen an der Oberseite des Körpers; Längsstreifen über das Auge zur Schläfe ziehend; Bauch ist heller orange gefärbt als beim Teichmolch und ohne Punkte; die Kehle ist hell und nicht gepunktet; Weibchen hat helle Fußballen im Gegensatz zum Teichmolch; Weibchen hat manchmal eine rote Linie auf dem Rücken; dann Wassertracht; Rückenkamm des Männchens ist nur als kleine Leiste ausgebildet, im Gegensatz zum Teichmolch; dafür ein 5 – 8 mm langer Faden am Ende des abgestumpften Schwanzes; auch das Weibchen hat diesen Schwanzfaden; hat dunkle kräftig entwickelte Schwimmsäume an den Hinterfüßen; große Kloake; erst Entwicklung der Vorderbeine, dann Hinterbeine (anders als bei Fröschen); Umstellung auf Lungenatmung; Geschlechtsreife nach 2 Jahren
|Lebensraum= lebt als erwachsenes Tier an Land tags versteckt unter Steinen und Wurzeln in feuchten Gebieten; an Land nachtaktiv und schwer zu beobachten; im Wasser tagsüber zu beobachten; lebt räuberisch
|Fortpflanzung= nach der Winterstarre ab ca. März (mindestens 8 Grad Wassertemperatur) bis ca. Juli zu Fortpflanzung im See, Teich oder Tümpel; ausgiebige Balzspiele; Männchen stößt durch Wackeln des Schwanzes Duftstoffe aus und legt Samenpaket ab; Weibchen nimmt dieses mit Kloake auf (innere Befruchtung); in mehreren Wochen werden bis zu 400 Eier abgelegt und einzeln in Blätter eingewickelt an Pflanzen befestigt
|Entwicklung= frisst Käfer, Würmer; Embryonalentwicklung ca. 3 Wochen; Leben als Larve mit deutlich sichtbarem Kiemenbüschel ca. 2 Monate; Larve am Ende ca. 4 cm groß; frisst z.B. Kleinkrebse, Froschlaich, Kaulquappen; allmähliche Metamorphose zum Landtier; Fressfeinde an Land Igel, Mäuse, Vögel; Fressfeinde im Wasser sind Fische, Enten, Reiher, große Insekten
|TagKategorie= Amphibie
|TagKategorie= Amphibie
|TagGroesse= 4 cm
|TagGroesse= 4 cm
|TagSaison= ab ca. März
|TagSaison= ab ca. März
|Merkmale= Schwanzlurch; Amphibie; nicht häufig; 8 – 9 cm; Kreuzungen sind möglich; ist oft mit dem Bergmolch vergesellschaftet; die Kehle ist hell und nicht gepunktet; dann Wassertracht; hat dunkle kräftig entwickelte Schwimmsäume an den Hinterfüßen; große Kloake; Umstellung auf Lungenatmung
|Lebensraum= in Deutschland besonders im Westen; an Land nachtaktiv und schwer zu beobachten; im Wasser tagsüber zu beobachten
|Fortpflanzung= besonders in Frankreich und in Ländern am Atlantik; dem Teichmolch sehr ähnlich; Fadenmolche wirken eckiger als Teichmolche; besonders die Weibchen sind schwer zu unterscheiden; bevorzugt aber Laubwaldgebiete der Mittelgebirge und kühle, schattige Kleingewässer; lebt als erwachsenes Tier an Land tags versteckt unter Steinen und Wurzeln in feuchten Gebieten; Männchen unscheinbar dunkel gefärbt mit dunklen Punkten; Weibchen gelb bis oliv mit kleinen unscheinbaren Pünktchen oder einfarbig; drei Längsfurchen an der Oberseite des Körpers; Längsstreifen über das Auge zur Schläfe ziehend; Bauch ist heller orange gefärbt als beim Teichmolch und ohne Punkte; Weibchen hat helle Fußballen im Gegensatz zum Teichmolch; Weibchen hat manchmal eine rote Linie auf dem Rücken; nach der Winterstarre ab ca. März (mindestens 8 Grad Wassertemperatur) bis ca. Juli zu Fortpflanzung im See, Teich oder Tümpel; Rückenkamm des Männchens ist nur als kleine Leiste ausgebildet, im Gegensatz zum Teichmolch; dafür ein 5 – 8 mm langer Faden am Ende des abgestumpften Schwanzes; auch das Weibchen hat diesen Schwanzfaden; ausgiebige Balzspiele; Männchen stößt durch Wackeln des Schwanzes Duftstoffe aus und legt Samenpaket ab; Weibchen nimmt dieses mit Kloake auf (innere Befruchtung); in mehreren Wochen werden bis zu 400 Eier abgelegt und einzeln in Blätter eingewickelt an Pflanzen befestigt; erst Entwicklung der Vorderbeine, dann Hinterbeine (anders als bei Fröschen); Geschlechtsreife nach 2 Jahren
|Entwicklung= frisst Käfer, Würmer; Embryonalentwicklung ca. 3 Wochen; Leben als Larve mit deutlich sichtbarem Kiemenbüschel ca. 2 Monate; Larve am Ende ca. 4 cm groß; lebt räuberisch; frisst z.B. Kleinkrebse, Froschlaich, Kaulquappen; allmähliche Metamorphose zum Landtier; Fressfeinde an Land Igel, Mäuse, Vögel; Fressfeinde im Wasser sind Fische, Enten, Reiher, große Insekten
|Titel= Fadenmolch
|Titel= Fadenmolch
|Latein= Lissotriton helveticus
|Latein= Lissotriton helveticus
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Version vom 4. Juni 2026, 19:57 Uhr

Bestimmungsheft · Amphibie
Fadenmolch
Lissotriton helveticus
Amphibie4 cmab ca. MärzTümpel in der Eifel

Steckbrief

Klasse
Lurche (Amphibia)
Ordnung
Schwanzlurche (Caudata)
Familie
Echte Salamander (Salamandridae)
Gattung
Lissotriton
Art
Lissotriton helveticus
Erstbeschreibung
Razoumowsky (1789)

Fundort

Tümpel in der Eifel

Beobachtungsbilder

Fadenmolch.jpg
Fadenmolchmännchen - Faden zu sehen am Schwanzende

Beschreibung

Merkmale

Schwanzlurch; Amphibie; nicht häufig; besonders in Frankreich und in Ländern am Atlantik; in Deutschland besonders im Westen; 8 – 9 cm; dem Teichmolch sehr ähnlich; Fadenmolche wirken eckiger als Teichmolche; Kreuzungen sind möglich; besonders die Weibchen sind schwer zu unterscheiden; bevorzugt aber Laubwaldgebiete der Mittelgebirge und kühle, schattige Kleingewässer; ist oft mit dem Bergmolch vergesellschaftet; Männchen unscheinbar dunkel gefärbt mit dunklen Punkten; Weibchen gelb bis oliv mit kleinen unscheinbaren Pünktchen oder einfarbig; drei Längsfurchen an der Oberseite des Körpers; Längsstreifen über das Auge zur Schläfe ziehend; Bauch ist heller orange gefärbt als beim Teichmolch und ohne Punkte; die Kehle ist hell und nicht gepunktet; Weibchen hat helle Fußballen im Gegensatz zum Teichmolch; Weibchen hat manchmal eine rote Linie auf dem Rücken; dann Wassertracht; Rückenkamm des Männchens ist nur als kleine Leiste ausgebildet, im Gegensatz zum Teichmolch; dafür ein 5 – 8 mm langer Faden am Ende des abgestumpften Schwanzes; auch das Weibchen hat diesen Schwanzfaden; hat dunkle kräftig entwickelte Schwimmsäume an den Hinterfüßen; große Kloake; erst Entwicklung der Vorderbeine, dann Hinterbeine (anders als bei Fröschen); Umstellung auf Lungenatmung; Geschlechtsreife nach 2 Jahren

Lebensraum

lebt als erwachsenes Tier an Land tags versteckt unter Steinen und Wurzeln in feuchten Gebieten; an Land nachtaktiv und schwer zu beobachten; im Wasser tagsüber zu beobachten; lebt räuberisch

Fortpflanzung

nach der Winterstarre ab ca. März (mindestens 8 Grad Wassertemperatur) bis ca. Juli zu Fortpflanzung im See, Teich oder Tümpel; ausgiebige Balzspiele; Männchen stößt durch Wackeln des Schwanzes Duftstoffe aus und legt Samenpaket ab; Weibchen nimmt dieses mit Kloake auf (innere Befruchtung); in mehreren Wochen werden bis zu 400 Eier abgelegt und einzeln in Blätter eingewickelt an Pflanzen befestigt

Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde

frisst Käfer, Würmer; Embryonalentwicklung ca. 3 Wochen; Leben als Larve mit deutlich sichtbarem Kiemenbüschel ca. 2 Monate; Larve am Ende ca. 4 cm groß; frisst z.B. Kleinkrebse, Froschlaich, Kaulquappen; allmähliche Metamorphose zum Landtier; Fressfeinde an Land Igel, Mäuse, Vögel; Fressfeinde im Wasser sind Fische, Enten, Reiher, große Insekten