Süßwasserschwamm: Unterschied zwischen den Versionen
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|Beschreibung1= Süßwasserschwamm an der Übungsplattform | |Beschreibung1= Süßwasserschwamm an der Übungsplattform | ||
|Bild2= Suesswasserschwamm2 | |Bild2= Suesswasserschwamm2 | ||
|Beschreibung2= Süßwasserschwamm | |Beschreibung2= Süßwasserschwamm | ||
|Text= Sehr einfacher Vielzeller im Tierreich; 6 sehr schwer zu unterscheidende Arten im heimischenSüßwasser; Schwämme sehr unterschiedlich aussehend; keine Körpersymmetrie; flacher Überzug auf fester Unterlage zwischen einigen Millimetern Größe bis zu 20 cm; geweihartig oder klumpig aussehend; Farbe grün, grau oder gelblich; nur zwei Zellschichten, dazwischen ein aus hornartiger Substanz (Spongin) geklebtes Skelett aus Kieselsäurenadeln; Nervenfasern, innere Organe, Muskeln, Sinnesorgane Mund oder Darm sind nicht vorhanden; nicht beweglich; über Poren wird Nahrung von Kragengeißelzellen, die sich in Hohlräumen im Schwamm befinden, eingestrudelt und durch Kanäle in Kammern geleitet und dort verdaut und wieder ausgestrudelt; frisst z. B. Einzeller und Bakterien; dem ständig durchstrudelnden Wasserstrom werden auch Sauerstoff zum Atmen und Kieselsäure zum Bau des Skeletts entnommen; im Winter absterbend überlebt er mit Überwinterungskeimen (Gemmulae) ; sitzen im November wie Senfsaatkörner auf Schwamm; im Frühjahr brechen sie auf und ein neuer Schwamm entsteht; getrennt geschlechtlich; Samenzellen werden von weiblichen Schwämmen eingestrudelt und die Eier befruchtet; eine bewimperte Larve kann einige Stunden schwimmen und setzt sich dann als neuer Schwamm fest; kaum Fressfeinde (Ausnahme einige Schwammfliegen) wegen der scharfkantigen Kieselsäurenadeln; gute Regenerationfähigkeit der Schwämme; | |Text= Sehr einfacher Vielzeller im Tierreich; 6 sehr schwer zu unterscheidende Arten im heimischenSüßwasser; Schwämme sehr unterschiedlich aussehend; keine Körpersymmetrie; flacher Überzug auf fester Unterlage zwischen einigen Millimetern Größe bis zu 20 cm; geweihartig oder klumpig aussehend; Farbe grün, grau oder gelblich; nur zwei Zellschichten, dazwischen ein aus hornartiger Substanz (Spongin) geklebtes Skelett aus Kieselsäurenadeln; Nervenfasern, innere Organe, Muskeln, Sinnesorgane Mund oder Darm sind nicht vorhanden; nicht beweglich; über Poren wird Nahrung von Kragengeißelzellen, die sich in Hohlräumen im Schwamm befinden, eingestrudelt und durch Kanäle in Kammern geleitet und dort verdaut und wieder ausgestrudelt; frisst z. B. Einzeller und Bakterien; dem ständig durchstrudelnden Wasserstrom werden auch Sauerstoff zum Atmen und Kieselsäure zum Bau des Skeletts entnommen; im Winter absterbend überlebt er mit Überwinterungskeimen (Gemmulae) ; sitzen im November wie Senfsaatkörner auf Schwamm; im Frühjahr brechen sie auf und ein neuer Schwamm entsteht; getrennt geschlechtlich; Samenzellen werden von weiblichen Schwämmen eingestrudelt und die Eier befruchtet; eine bewimperte Larve kann einige Stunden schwimmen und setzt sich dann als neuer Schwamm fest; kaum Fressfeinde (Ausnahme einige Schwammfliegen) wegen der scharfkantigen Kieselsäurenadeln; gute Regenerationfähigkeit der Schwämme; | ||
|TagKategorie= Schwamm | |||
|TagSaison= November | |||
|Merkmale= Schwämme sehr unterschiedlich aussehend; Farbe grün, grau oder gelblich; Nervenfasern, innere Organe, Muskeln, Sinnesorgane Mund oder Darm sind nicht vorhanden; nicht beweglich; dem ständig durchstrudelnden Wasserstrom werden auch Sauerstoff zum Atmen und Kieselsäure zum Bau des Skeletts entnommen; sitzen im November wie Senfsaatkörner auf Schwamm; getrennt geschlechtlich | |||
|Fortpflanzung= Sehr einfacher Vielzeller im Tierreich; 6 sehr schwer zu unterscheidende Arten im heimischenSüßwasser; keine Körpersymmetrie; flacher Überzug auf fester Unterlage zwischen einigen Millimetern Größe bis zu 20 cm; geweihartig oder klumpig aussehend; nur zwei Zellschichten, dazwischen ein aus hornartiger Substanz (Spongin) geklebtes Skelett aus Kieselsäurenadeln; im Winter absterbend überlebt er mit Überwinterungskeimen (Gemmulae); im Frühjahr brechen sie auf und ein neuer Schwamm entsteht; Samenzellen werden von weiblichen Schwämmen eingestrudelt und die Eier befruchtet; gute Regenerationfähigkeit der Schwämme | |||
|Entwicklung= über Poren wird Nahrung von Kragengeißelzellen, die sich in Hohlräumen im Schwamm befinden, eingestrudelt und durch Kanäle in Kammern geleitet und dort verdaut und wieder ausgestrudelt; frisst z. B. Einzeller und Bakterien; eine bewimperte Larve kann einige Stunden schwimmen und setzt sich dann als neuer Schwamm fest; kaum Fressfeinde (Ausnahme einige Schwammfliegen) wegen der scharfkantigen Kieselsäurenadeln | |||
|Titel= Süßwasserschwamm | |Titel= Süßwasserschwamm | ||
|Latein= Porifera | |Latein= Porifera | ||
Version vom 4. Juni 2026, 19:53 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Schwämme (Porifera)
- Ordnung
- Netzfaserschwämme
- Familie
- Geweihschwämme
- Gattung
- Spongilla
- Art
- lacustris
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Schwämme sehr unterschiedlich aussehend; Farbe grün, grau oder gelblich; Nervenfasern, innere Organe, Muskeln, Sinnesorgane Mund oder Darm sind nicht vorhanden; nicht beweglich; dem ständig durchstrudelnden Wasserstrom werden auch Sauerstoff zum Atmen und Kieselsäure zum Bau des Skeletts entnommen; sitzen im November wie Senfsaatkörner auf Schwamm; getrennt geschlechtlich
Fortpflanzung
Sehr einfacher Vielzeller im Tierreich; 6 sehr schwer zu unterscheidende Arten im heimischenSüßwasser; keine Körpersymmetrie; flacher Überzug auf fester Unterlage zwischen einigen Millimetern Größe bis zu 20 cm; geweihartig oder klumpig aussehend; nur zwei Zellschichten, dazwischen ein aus hornartiger Substanz (Spongin) geklebtes Skelett aus Kieselsäurenadeln; im Winter absterbend überlebt er mit Überwinterungskeimen (Gemmulae); im Frühjahr brechen sie auf und ein neuer Schwamm entsteht; Samenzellen werden von weiblichen Schwämmen eingestrudelt und die Eier befruchtet; gute Regenerationfähigkeit der Schwämme
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
über Poren wird Nahrung von Kragengeißelzellen, die sich in Hohlräumen im Schwamm befinden, eingestrudelt und durch Kanäle in Kammern geleitet und dort verdaut und wieder ausgestrudelt; frisst z. B. Einzeller und Bakterien; eine bewimperte Larve kann einige Stunden schwimmen und setzt sich dann als neuer Schwamm fest; kaum Fressfeinde (Ausnahme einige Schwammfliegen) wegen der scharfkantigen Kieselsäurenadeln

