Tigerplanarie: Unterschied zwischen den Versionen
Dirk (Diskussion | Beiträge) (Galerie auf Artbild-Kartenraster umgestellt (20260604-211057)) |
Dirk (Diskussion | Beiträge) (Beschreibung in Abschnittskarten und Hero-Tags aufbereitet (20260604-215230)) |
||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
|BeschreibungsJahr=1850 | |BeschreibungsJahr=1850 | ||
|Fundort= Elbsee | |Fundort= Elbsee | ||
|TiefeVon= | |TiefeVon= | ||
|TiefeBis= | |TiefeBis= | ||
|Häufigkeit= | |Häufigkeit= | ||
|GPS= | |GPS= | ||
|Temperatur= | |Temperatur= | ||
|Bemerkung= | |Bemerkung= | ||
|Farbe= | |Farbe= | ||
|Single= center | |Single= center | ||
|Bild1= Tigerplanarie3 | |Bild1= Tigerplanarie3 | ||
|Beschreibung1= Tigerplanarie unter der Stereolupe | |Beschreibung1= Tigerplanarie unter der Stereolupe | ||
|Bild2= | |Bild2= | ||
|Beschreibung2= | |Beschreibung2= | ||
|Text= | |Text= | ||
Oder Gefleckter Strudelwurm; von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; Unterseite heller; durchsichtiger Körperrand; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; kann die Richtung sehen; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; nachtaktviver Jäger; lebt räuberisch von diversen Kleintieren; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; | Oder Gefleckter Strudelwurm; von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; Unterseite heller; durchsichtiger Körperrand; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; kann die Richtung sehen; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; nachtaktviver Jäger; lebt räuberisch von diversen Kleintieren; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; | ||
bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lichtscheu; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; wichtig für Zellforschung; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen | bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lichtscheu; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; wichtig für Zellforschung; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen | ||
|TagKategorie= Strudelwurm | |||
|TagGroesse= bis 18 mm | |||
|Merkmale= Oder Gefleckter Strudelwurm; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; durchsichtiger Körperrand; kann die Richtung sehen; nachtaktviver Jäger; lichtscheu; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wichtig für Zellforschung | |||
|Lebensraum= in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung | |||
|Fortpflanzung= von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; Unterseite heller; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen | |||
|Entwicklung= lebt räuberisch von diversen Kleintieren; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung | |||
|Titel= Tigerplanarie | |Titel= Tigerplanarie | ||
|Latein= Dugesia tigrina | |Latein= Dugesia tigrina | ||
Version vom 4. Juni 2026, 19:53 Uhr
Steckbrief
- Klasse
- Strudelwürmer (Turbellaria)
- Ordnung
- Planarien
- Familie
- Planariidae
- Gattung
- Dugesia
- Art
- Tigrina
- Erstbeschreibung
- Girard (1850)
Fundort
Elbsee
Beobachtungsbilder
Beschreibung
Merkmale
Oder Gefleckter Strudelwurm; bis 18 mm lang; braun bis grau gefleckt; durchsichtiger Körperrand; kann die Richtung sehen; nachtaktviver Jäger; lichtscheu; vielzellig; mit Mund, Darm, Gehirn; Hautmuskelschlauch zur Fortbewegung; wichtig für Zellforschung
Lebensraum
in Stillgewässern und langsam fließenden Flüssen; am liebsten hat er warme Gewässer um 25 Grad; wenig empfindlich gegen Gewässerverschmutzung
Fortpflanzung
von Aquarianern Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika (Erstfund 1931) nach Europa eingeschleppt; ab 10 Grad wird er träge und bei 5 Grad Wassertemperatur bewegt er sich gar nicht mehr; inzwischen weit verbreitet, breitet sich aber noch weiter aus; Unterseite heller; die 2 schwarzen Augen sind von weißem Hof umgeben; der Abstand der Augen zueinander ist geringer als der Abstand zum Kopfrand; sie liegen vor der breitesten Stelle des Kopfes; Kopf hat eine pfeilförmige dreieckige Form; bewegliche kleine Ohren; Körperende meist spitz zulaufend; in Europa wahrscheinlich nur ungeschlechtliche Vermehrung durch Teilung; Fortpflanzung bei etwa 15 Grad; bei Plattwürmern oder auch Strudelwürmern gibt es viele verschiedene, kaum zu unterscheidende Arten; freilebend; kein Parasit; lebt unter Steinen; viele Arten stoßen teilweise giftigen Schleim zum Angriff oder zur Verteidigung aus; Darm sackartig oder verzweigt; kein After; Ausscheidung durch Hautporen oder kleine Hautöffnungen oder durch den Mund; sehr hohe Reproduktionsfähigkeit der Stammzellen
Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde
lebt räuberisch von diversen Kleintieren; wimpernbesetzte Haut auch zur Fortbewegung und zum Herbeistrudeln von Nahrung und Wasser, schlauchförmiger vorstülpbarer Mund (Pharynx) auf der Bauchseite in der Mitte des Körpers zum Beutefang und zur Vorverdauung
