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Breitschwanzkrebschen

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Bestimmungsheft · Krebstier
Breitschwanzkrebschen
Eurycerus lamellatus
Krebstierbis 4mmElbsee

Steckbrief

Klasse
Krebstiere (Crustacea)
Ordnung
Blattfußkrebse (Phyllopoda)
Familie
Wasserflöhe (Cladocera)
Gattung
Eurycerus
Art
lamellatus

Fundort

Elbsee

Beobachtungsbilder

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Breitschwanzkrebschen unter der Stereolupe
Breitschwanzkrebschen4.jpg
Breitschwanzkrebschen unter der Stereolupe

Beschreibung

Merkmale

Häufiger Wasserfloh; bevorzugt im Pflanzengürtel zu finden; heften sich an Pflanzen; gehören zum Zooplankton des Süßwassers; Männchen ist selten; gelb mit grünem Schimmer, wenig transparent; Bauch fast gerade; Kopf groß und hoch; Rostrum gebogen und stumpf; Herz liegt in Nackengegend; sehr schneller Schwimmer; Tiere sind getrennt geschlechtlich; massenhafte Vermehrung; u.U. nach mehreren Jahren; der Zyklus beginnt von vorne; nach der Algenblüte sorgen Wasserflöhe mit für klares Wasser

Lebensraum

Wasserflöhe sind häufigste Krebstiere in stehenden Binnengewässern

Fortpflanzung

einer der größten Wasserflohkrebse; Weibchen bis 4mm, Männchen bis 1,5mm groß; Körper von zweiklappiger unten offener Schale umhüllt; hochgewölbter Rückenrand der Schale mit einem Kiel; Unterränder der leicht eingebuchteten Schale mit Borsten; 4-6 beborstete Gliedmaßenpaare mit Kiemen an der Bauchseite; 2 Endkrallen am Ende des Hinterleibs; ein einzelnes großes in alle Richtungen bewegliches Komplexauge (Naupliusauge); 2 Antennenpaare; das 1. Antennenpaar überragt das Rostrum als kurze Stäbchen; Vermehrung im Frühling und Sommer ungeschlechtlich: Weibchen produzieren viele dünnschalige und dotterarme Eier, aus denen ohne Befruchtung junge weibliche Krebschen schlüpfen (Jungfernzeugung); Entwicklung eines neuen Krebschen kann in 2 Tagen abgeschlossen sein; befruchtete Dauereier überwintern und setzen erst bei besseren Lebensbedingungen ihre Entwicklung fort; es schlüpfen wieder nur Weibchen; bei einigen Wasserfloharten wurde noch nie ein Männchen gefunden, da sie meist nur zur Zeit der Befruchtung der Dauereier zu finden sind; auch im Winter unter dem Eis anzutreffen mit bis zu 12 Eiern; dann jedoch keine Weiterentwicklung der Eier

Entwicklung, Nahrung und Fressfeinde

dienen dem Herbeistrudeln von Nahrung; bei mangelnder Nahrung oder Kälte im Herbst und Winter werden Männchen aus den Jungferneiern hervor gebracht und es gibt wenige hartschalige und dotterreiche Dauereier der Weibchen, die geschlechtlich von den Männchen befruchtet werden; bei den meisten Wasserfloharten schlüpfen fertige Jungtiere (kein Larvenstadium); sie fressen Bakterien, kleinste Algen und Detritus; Fressfeind sind kleine Fische, für die sie eine wichtige Nahrung sind


Weitere Bilder

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